Aktiv werden im Stadtteil / Offene Räume

Arbeitskreis Stadtwald

Der AK Stadtwald besteht seit 1998 und ist gegründet worden, um die Kooperation mit BewohnerInnen, Initiativen und Institutionen des Quartiers, der Verwaltung und Politik, als Netzwerkpartner zu verbessern. Ziel ist es das Soziale Miteinander, einen lebenswerten und familienfreundlichen Stadtteil zu gestalten, die Infrastruktur des Stadtteils zu verbessern und eine Stadtteilidentität zu fördern. Aktivierende Befragungen, Stadtteilwerkstätten, sowie der Informationsaustausch zu Förderinstrumenten und Gestaltungsmaßnahmen sind Grundlagen für notwendige Maßnahmen und eine bedarfsorientierte Entwicklung. In den Sitzungen (alle zwei Monate) werden Problemlagen und Impulse wie Initiativen diskutiert. Die Stadtplanung und die IKJG sind Moderatoren des Prozessen und laden zu den Treffen ein. Gemeinsam arbeiten wir an jährlichen Schwerpunkten und beziehen Aktualitäten und Entwicklungen nach Bedarf ein. Einmal jährlich organisiert der Arbeitskreis den „Runden Tisch“, der aktuelle Bedarfslagen ...

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Interkulturelle Gärten Stadtwald

Das Projekt „Interkultureller Garten“ ist aus einer Initiative geboren von zugewanderten Familien, die einen gemeinsamen Garten in der Nähe ihres Wohnumfeldes suchten. Die 3.000 qm² große Fläche wird aktuell von 20 Familien aus 11 Nationen zur Selbstversorgung, zur Wiederbelebung des Gartenhandwerks, als Begegnungsstätte mit Nachbarn oder einfach nur als Naherholungsraum genutzt. Jede/r bewirtschaftet ein-zwei Gartenparzellen und betreut mit regelmäßigen „Arbeitsaufträgen“, die in der Gruppe je nach Zeit und Können verteilt werden, die Gemeinschaftsfläche. Der Garten steht damit für Treffen, gemeinsame Aktionen, Feste und den alltäglichen Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Jede/r kann hier eine private Gartenparzelle erwerben, sobald im Frühjahr die Beete wieder neu verteilt werden. Dazu ist das Auftakttreffen am letzten Sonntag im März vor Ort relevant. Hier wird das jährliche Wassergeld (10,-/20,-€) eingesammelt und die ersten Pläne für das Gartenjahr gemeinsam verhandelt. Allerdin...

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Abenteuergarten und Backhaus

Der „Abenteuergarten“ ist eine 1500qm große Fläche im Stadtteil, auf der zweimal wöchentlich Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, stattfinden. Die Fläche entstand 2006 aus dem Bedarf und dem Wunsch heraus, für Kinder einen Platz zu schaffen, der ihnen Möglichkeiten der Natur- und Gartenerfahrungen außerhalb des elterlichen Einflusses, bietet. Die Gestaltung der Fläche mit seinen heutigen Elementen und Räumen (z.B.: Bauwagen, Wassergarten, Kinderhochbeete, Klettergerüst, Backhaus, Weidentipi...) wurde unter Einbezug der Wünsche der Kinder realisiert. Auch die Umsetzung und der Aufbau fanden und finden in gemeinschaftlichen Bauaktionen mit Kindern und Eltern des Stadtteiles ihre Verwirklichung. Dadurch wird das Bewusstsein sowie Interesse an der Mitwirkung und Veränderung des Wohnumfeldes gestärkt und die Einflussnahme auf Gestaltungsprozesse verdeutlicht. Darüber hinaus kann das Bewusstsein für entwicklungsfördernde Räume und Erfahrungen von Kindern thematisiert und sichtbar ...

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Offene Werkstatt

Die offene Nachbarschaftswerkstatt soll Räume des Ausprobierens bieten. Hier können sich Laien und Professionelle treffen, Alte und Junge, Kreative und Ideensucher. Es ist ein Ort, an dem Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird. Jede/r kann sich mit seinem Wissen und Können einbringen. Ziel ist es, die Möglichkeiten der „Eigenarbeit“, Kreativität und die begrenzten Ressourcen des Einzelnen zu erweitern.  Die Werkstatt ist an 2 Tagen der Woche von zwei Bürgerarbeitern betreut. Am Dienstag und Donnerstag von 10.-18.00 Uhr können sich Interessierte spontan einfinden oder sich in Gruppen treffen. Für besondere Vorhaben sollten Absprachen mit den Kollegen der IKJG getroffen werden, damit die Räume vorbereitet werden können. Erste Impulse werden über verschiedene Workshops gegeben, einzelne „HandwerkerInnen“ verabreden sich z.B. zu Nähkursen und tauschen hier ihr Können aus, IKJG KollegInnen – selber im Handwerk verwurzelt – bieten punktuell Angebote zum Ton-, Metall- oder Holzhandwer...

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Tauschbörse

Die Tauschbörse ist im Rahmen des Fußstapfen-Angebotes eine Plattform für junge Familien mit kleinen Kindern, um sich gegenseitig zu unterstützen. Kinderkleidung und spiele, die nicht mehr gebraucht werden, können nach Alter und Größe sortiert in den Fußstapfenräumen abgegeben und getauscht werden. Andere Ausstattungsgegenstände wie Möbel, Kinderwagen etc. können an einer Infotafel gesammelt und angeboten werden. Dabei müssen wir uns aktuell auf die Altersstufe 0-5 Jahren beschränken. Alles weitere findet jedoch Platz an unserer Infotafel. Jede(r) bringt mit was er hat und nimmt mit, was er/sie braucht. Die Sachen sollten vorsortiert gewaschen und sauber der Gruppenleitung übergeben werden. Die Tauschzeiten liegen aktuell angelehnt an unsere offenen Gruppenzeiten vor Ort. Individuelle Termine können mit den entsprechenden Familienpatinnen ausgemacht werden. Kümmerer sind jederzeit willkommen....

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Tonstudio & Tanzraum

Seit 2001 konnten wir von der Jugendförderung Räume übernehmen, die von den Jugendlichen selbst ausgebaut und gestaltet wurden. Hier entstand neben dem Jugendclubraum mit Theke, Billardtisch und „Chillebene“, ein Theater- und Tanzraum. Aktuell wird er für Tanzangebote und seit neuestem mit selbst gebautem Tonstudio auch von externen Partnern wie dem TSV-Ockershausen, dem Salsa Club sowie einer Eigeninitiative von kulturschaffenden jungen Erwachsenen aus dem Stadtteil genutzt. Mit dem Ziel einen selbstverwalteten Jugendraum zu schaffen, haben sich viele Jugendliche engagiert. Zur Zeit kann allerdings der Raum nur an Erwachsene mit Leitungsfunktion übergeben werden, die entsprechende Verantwortung übernehmen können und ihr eigenes Equipement mitbringen. Langfristig sollen jedoch Strukturen entstehen, die es ermöglichen hier einen Veranstaltungsraum für Jugendliche frei zugänglich machen zu können....

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Offene Gruppentreffen und Feiern

In den Räumen der IKJG, den Fußstapfenräumen und dem Pavillon ist es möglich, private Feste und Gruppentreffen in Eigeninitiative für die BewohnerInnen des Stadtwalds durchzuführen. Wir möchten damit eine Kompensation zu beengten Wohnverhältnissen und fehlenden Gemeinschaftsräumen bieten. Insofern öffnen wir unsere Räume am Wochenende für o.g. Gelegenheiten. Über eine Anmeldung in der IKJG können gegen eine geringe Eigenbeteiligung die Räume gemietet werden. Gruppentreffen der BewohnerInnen in Eigeninitiative sind an Werktagen außerhalb unserer Gruppenzeiten ebenso verfügbar. Wir versuchen dabei so flexibel wie möglich den Nachfragen entgegen zu kommen....

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