Soziale Gruppenarbeit

Gemäß §29 KJHG gehört die Soziale Gruppenarbeit mit Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetztes (KJHG) im Jahre 1991 zu den sogenannten Hilfen zur Erziehung (§ 27-41 SGB VIII).

Hilfen zur Erziehung zielen darauf ab, Kinder und Jugendliche bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten zu unterstützen.

Die angestrebte Hilfe besteht darin, dass bestimmte Lernziele wie Rücksichtnahme, Kooperationsbereitschaft, gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien und Einfühlungsvermögen besser und nachhaltiger in einer Gruppe erlernt werden können.

Bis zu sechs Kinder aus dem Stadtteil, im Alter zwischen sechs und zehn Jahren, besuchen zweimal wöchentlich die Gruppe und werden dabei intensiv bei der Erreichung ihrer individuellen Lernziele begleitet.

Inhalte der Arbeit in der Gruppe sind neben einer Hausaufgabenbegleitung auch gemeinsame Aktionen wie Spielen, Kochen, Basteln, Ausflüge aber auch längerfristig angelegte Projekte. Zum weiteren Rahmen der Gruppenarbeit gehören Tagesausflüge und Freizeiten über den gesamten Jahresverlauf.

Durchgeführt wird die Betreuung von zwei pädagogischen Mitarbeitern der IKJG. Diese kooperieren eng mit den beteiligten Institutionen wie dem Jugendamt und der Schule, um das Kind bestmöglichst in seiner Entwicklung zu fördern.

Grundlegend ist darüber hinaus die Beteiligung und Rücksprache mit den Eltern, damit die einzelnen Lernschritte und erreichte Ziele nachhaltig in den Alltag und das Familiensystem transferiert werden können.