Wohnumfeld

Wohnumfeldsprechstunde

Die Wohnumfeldsprechstunde wurde seitens des FD Stadtplanung der Stadt Marburg in Kooperation mit Partnern des Stadtteils seit Ende der 90er Jahre im Quartier eingeführt .
Hier wurde auf eine gewachsene Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GeWoBau aufgebaut. Diese Kooperation sollte die Neuansiedlung der vielen Familien und Zugezogenen unterstützen, indem sie angeregt wurden bei der Gestaltung ihres Stadtteils mitzuwirken.

Die IKJG ordnete sich mit Beginn der Stadtteilarbeit 1998 dieser Maßnahme zu und begleitete sie durch aktivierende Befragungen, Unterstützung von Einzelmaßnahmen im Wohnumfeld bis hin zur Begleitung einzelner Beratungen und Fragen rund um das Wohnumfeld. Es entstand eine enge Kooperation mit den Fachdiensten Stadtgrün und Stadtplanung, die zur Unterstützung von Bauaktionen, sei es zur Wohnumfeldverbesserung, von Spiel- oder Aufenthaltsräumen führte.

Die IKJG unterstützt dabei stets die Beteiligung der BewohnerInnen und versucht sie weitestgehend einzubinden, sei es in der Planung, Gestaltung und/oder eigenen Bautätigkeiten. Darüber hinaus trägt sie Mieterprobleme auch stellvertretend für die Bewohnerschaft in diese Zusammenarbeit, um gemeinsam Lösungswege anzubahnen.

Seitens dem Fachdienst Stadtplanung werden jährlich Balkon- und Gartenwettbewerbe ausgelobt, die von einer städtischen Jury ausgewählten Preisträger können Saatgut, Erde oder z.T. auch Bewohnerfahrten zu „Gartenthemen“ gewinnen.

Älter werden im Stadtteil

Seit 2012 gibt es Initiativen seitens des FD Senioren der Stadt Marburg sukzessive das Thema „Älter werden im Stadtteil“ gemeinsam mit den Institutionen, Gremien und Initiativen vor Ort aufzugreifen. Die IKJG unterstützt diese Maßnahmen, indem sie Seniorencafés, Fahrten und die neuen Initiativen in Ockershausen begleitet sowie die eigenen Angebote dieser Zielgruppe öffnet.

Dazu wurden Befragungen im Stadtteil Ockershausen seitens des Ortsbeirates durchgeführt. Seit Sommer 2012 ergaben sich daraus verschiedene Bewohnerinitiativen, die im Sinne einer gemeinwesenorientierten Stadtteilarbeit, Interessen und Engagement der BewohnerInnen zu bündeln versuchen.

So bietet die GeWoBau eine Seniorensprechstunde monatlich für die älteren BewohnerInnen sowie Mieter mit Handicaps an. Ziel ist es, den Wohnraum entsprechend der Lebenslage anzupassen und Menschen das Älterwerden im Quartier zu erleichtern.