Migration

Förderung von Mehrsprachigkeit

Die IKJG bietet im Rahmen des Projektes „Bildungspartnerschaften“ eine gezielte Förderung der Herkunftssprache an.

Unser Ziel ist es, Zweisprachigkeit als wertvolle Ressource anzuerkennen, denn durch ihre Förderung werden differenzierte Lernprozesse angebahnt, die sich auch auf das Lernen der deutschen Sprache auswirken.

Im Rahmen der Fußstapfen-Angebote leisten wir individuelle Hilfe, Beratung und Orientierung für Eltern und ihre Kinder im Prozess der Sprachentwicklung. Darüber hinaus können wir mehrsprachige Materialien des Programms der RAA „Griffbereit“, „Rucksack I+II“ anbieten, die Eltern eine Orientierung und konkrete Handlungsanleitung bieten, um auch zu Hause mit ihren Kindern die Herkunftssprache zu festigen bzw. zu fördern.

Im Rahmen von Schule unterstützen wir die GrundschülerInnen je nach Bedarf in den Herkuntssprachen ararbisch, russisch oder türkisch. Unter Berücksichtigung der Interessen und Vorkenntnisse des Kindes fördern wir differenziert, altersgerecht und spielerisch. Inhalte sind das Sprechen und Erweitern des Wortschatzes, Lesen und Verstehen kleiner Texte und das Lernen der Schreibschrift.
Die Sophie-von-Brabant-Schule versucht es zu ermöglichen, dass die SchülerInnen auch nach der Grundschule Anschlussangebote hier in der Sekundarstufe wahrnehmen und Zertifikate erwerben können.

In diesem Rahmen werden mehrsprachige Familien beraten und Eltern können über die Angebote Erfahrungen austauschen. Diese Maßnahmen in Schule sind darüber hinaus gute Anknüpfungspunkte für die Elternarbeit. In Schule werden diese Ressourcen sichtbar und interkulturelles Lernen durch das Aufgreifen der Lerninhalte in Projektwochen, saisonalen Aktionen und traditionellen Festen gefördert.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die MBE bietet Beratung, Information und Begleitung für zugewanderte Menschen und ihre Familien unabhängig von ihrer Konfession und Herkunft.

Die Beratung kann in drei Sprachen wahrgenommen werden, ansonsten bietet die Kooperation mit Dolma oder dem Ausländerbeirat und ehrenamtlichen Übersetzern Unterstützung im Kommunikationsprozess.
Die Beratung ist mobil angelegt, d.h. sie wird an verschiedenen Standorten in Marburg angeboten. Die Beraterin stellt sich regelmäßig in neu begonnenen Sprach- und Integrationskursen vor und hat ein weites Kooperationsnetzwerk von Kollegen und Experten.

Schwerpunkte sind: Deutsch-/Integrationskurse, Soziale Sicherung, Statusfragen, Beruf und beruflicher Anerkennung, Sprachliche und schriftliche Hilfen, familiäre und persönliche Fragen.
Im Bereich der beruflichen Anerkennung arbeiten wir mit hessischen Partnern zusammen, wie der IHK und der Otto-Benneke-Stiftung, die regelmäßige Informationstage mit uns gemeinsam organisiert.

(link zu Beratung)