Angebote in Schule


Zu den Bereichen des Sozialpädagogischen Handelns an Schule gehören neben der Einzelfallhilfe, Beratung und konzeptionellen Arbeit auch das Arbeiten in Gruppen. Das Soziale Lernen und der Einbezug des Sozialraumes sind Prinzipien unserer Arbeit. Wir geben Impulse, um das Lernfeld Schule lebensweltorientiert und schülerfreundlich mitzugestalten, stützen die Offenheit gegenüber außerschulischen Partnern und arbeiten so multiperspektivisch mit allen Akteuren an Schule, um möglichen Bildungsbenachteiligungen zu begegnen. 

Wechselnde, themenspezifische Angebote werden bedarfsorientiert konzipiert. 
Unser Ziel ist es, das Erfahrungsfeld durch außerschulisches Lernen und Erfahrungen in eigenen und fremden Lebenswelten zu erweitern, die Kinder und Jugendlichen individuell in ihrer Rollenfindung, Orientierung und Identitätsfindung zu unterstützen sowie ihr Selbstbewusstsein, ihre Fähigkeiten und in der Konfliktbewältigung zu stärken. 

Wir kooperieren mit externen Partnern, u.a. mit Vereinen wie dem TSV Ockershausen bei Bewegungsangeboten und der Entwicklung von Qualifizierungs- und Partizipationsstrukturen wie der Schülersportassistenz, mit Profa oder einer Familienhebamme in der geschlechtsspezifischen Aufklärung, Sexualität und Rollenfindung, mit dem Verein fit&fight bei Programmen zu Gewaltprävention und Selbststärkung in Grundschule und Sekundarstufe und mit dem bsj e.V. im Bereich von abenteuer- und erlebnispädagogischen Angeboten wie z.B. außerschulischen Angeboten und Nachmittags AGs zur Orientierung im Feld; Sozialraumerkundungen und Waldtage in den ersten Klassen oder Klassenfindungstage im Übergang von Grundschule und Sekundarstufe. 

Der Sozialpädagoge vor Ort bietet die Angebote lebenswelt- und alltagsorientiert an. Die SchülerInnen und Eltern kennen den Pädagogen durch flankierende Angebote zur Einschulung (u.a. Elternabende, Sozialraumerkundungen), Angebote in Grundschule, bei der Begleitung des Übergangs von Grundschule und Sekundarstufe (Klassenfindungstage), Angebote im Ganztagsprogramm oder durch die Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und schulischen Gremien. 

Darüber hinaus besteht die Kooperation mit dem Projekt „Bildungspartnerschaften“ der Stadt Marburg. Hier werden neben der Begleitung von zugewanderten Eltern, die Kinder mit Herkunftsprachangeboten in ihrer persönlichen Sprachentwicklung unterstützt. Das Angebot wird je nach Bedarf von Familienpatinnen im Rahmen der Ganztagsschule ermöglicht. 

Gemeinsam mit der Schulleitung werden die Kooperationen und die Angebote jährlich konzipiert und geplant. Unterstützt wird die Arbeit durch Ressourcen der Schule im Rahmen des Ganztagsangebotes und durch die Konrektorin der SVB.