Bildungspartnerschaften (2008-2011)

Das Projekt Bildungspartnerschaften wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie dem hessischen Sozialministerium seit Juli 2007 gefördert. Träger ist die Stadt Marburg, die das Projekt in vier Stadtteilen verankern möchte.
Ziel ist es: jedes Kind soll mit guter Sprach- und Sozialkompetenz eingeschult werden, Eltern sollen in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und die Elementareinrichtungen wie Kita und Grundschule in den Zugangswegen und der Ansprache der Eltern unterstützt werden.

Aktuell verschränken sich die Regelangebote des Projektes mit der Gruppe „Fußstapfen“ und Angeboten des Projektes „mittendrin“.

 

Darüberhinaus führen wir

  • Fortbildungen für Patinnen, ErzieherInnen und LehrerInnen durch.

  • Mit der Klasse 9 der Theodor-Heuss-Schule haben wir ein Präventivprojekt zu „Teenagerschwangerschaften“ entwickelt, dass jeweils am Ende des 1. Schulhalbjahres durchgeführt wird. 

  • Aktuell erarbeiten wir im Netzwerk Schulmaterialien zu interkulturellen Unterrichtseinheiten für die Klasse 1 und 2, die mit Hilfe der Eltern durchgeführt werden können.

  • Außerdem immer wieder Stadtteilevents durch, auf denen auch neue Familien geworben werden: gemeinsame Feste, Flohmärkte, Babybegrüßungscafé, Spaziergänge und Familienausflüge in der näheren Umgebung.

Marburger Netzwerk für Kinder „mittendrin“ (2006-2009)

{mosimage}Das Marburger Netzwerk, gefördert vom Bundesamt für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) will mit ihrem Modellprojekt „mittendrin“ in den Jahren 2006-2009 den Sozialraum der Kinder bewegungsorientierter gestalten, neue Bewegungs- und Grenzerfahrungen vermitteln, die Möglichkeiten zur familiären Selbstversorgung erweitern und die Ernährungslage in den Stadtteilen verbessern. Träger des Projektes ist der bsj e.V. Marburg.

Das Netzwerk schafft nachhaltige Strukturen und bezieht die Lebenswelten der Kinder aktiv mit ein. Eltern, Kinder und Bewohner aus unterschiedlichen Kulturen gestalten gemeinsam ihr Lebensumfeld, es wird für eine flächendeckende, gesunde Mittagsversorgung in den Stadtteilen gesorgt und die Kinder lernen, der Gruppe und ihrem Körper zu vertrauen. Das Projekt zielt auf Eltern und ihre Kinder im Alter von 0-10 Jahren.

In allen Bereichen nimmt die IKJG die Module, die uns die Durchführbarkeit von Ernährungs- und Bewegungsangeboten durch das Netzwerk geboten werden, auf. So haben wir regelmäßige Kochevents im Abenteuergarten, in der Fußstapfengruppe, im Interkulturellen Garten wie dem Kreativtreff und ein mal wöchentlich einen offenen Kochclub, in dem Eltern mit ihren Kindern kochen. Wir bieten neben Babykursen ein familienentlastendes Schwimmen für alle Familienmitgliedern wöchentlich an und wir pflanzen und ernten in unseren Gärten und auf den Streuobstwiesen je nach Jahreszeit. Aktuell planen wir den Bau eines Lehmbackofens auf der Fläche des Abenteuergartens.

Für weitere Informationen siehe auch: www.mittendrin-marburg.de

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querfeldein - Aktionsbündnis gesunde Lebensstile und Lebenswelten

Modellprojekt für die bewegungsorientierte Jugendsozialarbeit am Stadtwald, IKJG, gefördert im Rahmen des Aktionsbündnisses von dem Ministerium für Gesundheit
 
Seit dem 1. August 2008 kann die IKJG auf das Projekt "querfeldein" verweisen, dass eng an den Jugendbereich gegliedert wird. Wir wollen mit diesem Projekt den Kindern, Jugendlichen aber auch den Familien Strukturen eröffnen, zu denen sie bislang keinen Zugang fanden. Insbesondere die zahlreichen Vereine in Ockershausen möchten wir für unsere Gemeinwesenarbeit nutzen. Der TSV Ockershausen z.B. ist daran interessiert die Familien aus dem Stadtwald für ihre Angebote zu interessieren und ihnen mit neuen Angeboten wie Tanz, Akrobatik, experimentellen Kampfkunststilen oder rope-skipping den Zugang zu erleichtern. Aktuell nehmen wir Kontakte zu weiteren Vereinen auf und versuchen sie für unser Vorhaben zu gewinnen.

Vorhaben des Aktionsbündnisses

Das Aktionsbündnis „gesunde Lebenswelten und Lebensstile“ möchte gemeinsam mit Jugendlichen herausfinden, wo ihre Bewegungsinteressen liegen. Die klassischen Sportarten treffen nicht immer das Interesse der Jugendlichen oder greifen ihre Lebenswelt nicht auf. Daher möchte das Aktionsbündnis neue Bewegungsmöglichkeiten fördern und die Sportvereine unterstützen, sie als Inhalte in ihr Angebot aufzunehmen. Die Sportvereine werden ermutigt, sich strukturell auszuweiten und flexible Angebote auch in benachteiligten Stadtteilen durchzuführen. Die Übungsleiter sollen verstärkt pädagogisch begleitet und geschult werden. Ziel des Aktionsbündnisses ist es, dass Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen selber Interesse haben, eine Übungsleiterlizenz zu erwerben und Bewegungsangebote in Vereinen durchzuführen. Hierbei werden sie von dem Aktionsbündnis begleitet und unterstützt.


Mitglieder des Aktionsbündnisses

  • Der Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit e.V. (bsj Marburg)
  • Die Stadt Marburg als Schul- und Jugendhilfeträger
  • Der Marburger Sportkreis und seine angeschlossenen Sportvereine
  • Die Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit e.V. (IKJG)
  • Die Bürgerinitiative für Soziale Fragen e.V.(BSF)
  • Der Arbeitskreis Soziale Brennpunkte e.V. (AKSB)
  • Die weiterführenden Schulen in den benachteiligten Stadtteilen
  • Das St. Martin-Haus als Träger der Jugendhilfe im Waldtal
  • Der Arbeitsbereich Anthropologie und Soziologie des Sports an der Philipps-Universität Marburg
  • Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Fachhochschule Frankfurt /Mai

Träger des Aktionsbündnisses ist der Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit e.V. (bsj Marburg), Biegenstraße 40, 35037 Marburg.

Konkrete Aufgaben bis Februar 2009

  • Durchführung einer Bedarfserhebung, eruieren welche Bewegungsformen Jugendliche anspricht, welche Erfahrungen sie bereits in Sportvereinen gemacht haben (aktivierende Befragungen in den Stadtteilen Stadtwald, Richtsberg und Waldtal)
  • Durchführung einer Strukturanalyse der regionalen Sportvereine über Mitgliederstruktur und Leistungsspektrum
  • Durchführung von Pilotprojekten die Interesse an mehr Bewegung wecken (z.B. Aktionstage am 09.10.08 und 18.10.08 im Waldtal und im Stadtwald, Begleitung und Einführung experimentelle Bewegungsformen in Kooperation mit TSV Ockershausen, Unterstützungsleistungen für den FC Waldtal bei der Aufbau einer Jugendmannschaft, Aufbau eines Fußballvereins am Richtsberg, etc.)

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Kinder erforschen die Geschichte des Stadtwaldes: Das Mythosprojekt (2007)

Das Projekt wird in Kooperation mit der nahegelegenen Grund-, Haupt- und Realschule, der Theodor-Heuss-Schule umgesetzt. Die Kinder der „Mythos-AG“ lernen Geschichte aus ihrem Stadtteil kennen. Z.B. steinzeitliche Funde von Tieren, Siedlungen, keltische Keramikfunde und Wegebezeichnungen, die heute noch geläufig sind. Die Kinder erfinden Geschichten und bauen lebensgroße Mythostiere aus Pappmaché, die im Stadtteil aufgestellt werden sollen. Dazu entwerfen sie Tierspuren, die als Wegeführung zwischen den Spielstätten der Kinder fungieren sollen. Unser Ziel ist es, einerseits bei der Entwicklung von Mythosgeschichten dem Stadtwald ein „buntes Gesicht“ zu geben, die die allgegenwärtige „Militärgeschichte“ in den Hintergrund rückt und auch neuen Anwohnern einen spielerischen Zugang zum Stadtteil  und der Entwicklung einer Identität ermöglicht. Gleichzeitig möchten wir den jungen Stadtteil mit seinem „Kinderreichtum“ auch kinderfreundlich nach außen präsentieren.

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Mobile Nachbarschaftswerkstatt (seit 2006)

Die Familien des Interkulturellen Gartens haben das Interesse am gemeinsamen Werken schon lange bekundet. Ursprünglich sollte ein Anlass gefunden werden für die langen Wintermonate, in denen der Garten keinen Treffpunkt darstellt, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Gewünscht wurden kreative Tätigkeiten und v.a. ein Austausch von Kompetenzen, Fragen des Alltags, Nachbarschaftshilfe. Eine Familienfreizeit, auf der Seifenkisten mit den Kindern gebaut wurden und der gemeinsame Aufbau des Gartenhäuschens waren Auslöser für den zielgerichteten Wunsch nach einer Werkstatt und damit einen „Raum“, indem man sich unverfänglich treffen kann, in dem man aber auch seine Neugier und seine Lust an kreativer Arbeit Ausdruck verleihen kann. Die Idee etwas eigenverantwortlich auszubauen und nach Bedarf einzurichten stand der Tatsache gegenüber, dass der Stadtteil keinen Raum für solch ein Projekt zunächst vorhalten konnte.

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Daraufhin riefen die Familien im Februar 2006 mit dem Arbeitskreis Stadtwald eine öffentliche Sitzung ein, zu der Politiker und Verantwortliche der Stadtverwaltung eingeladen wurden. Hier wurde die Idee nochmals vorgestellt und skizziert. Da die Möglichkeit eines festen Raumes nicht lösbar schien, einigte man sich auf den Kompromiss: einen mobilen Werkstattanhänger auszubauen. Ad hoc wurde seitens der Stadtentwicklungsgesellschaft für eine Interimslösung eine leerstehender Werkhallenabschnitt dem Projekt zur Verfügung gestellt, solange bis ein Werkstattanhänger aufgebaut sein wird.

Dieses hohe Engagement und diese aktuelle Dynamik nicht nur seitens der Gartenfamilien, sondern auch der Akteure im und für den Stadtwald wollen wir auf jeden Fall lebendig halten. Von daher bemühten wir uns mit den Familien um eine Anschubfinanzierung. Die erste Hilfe erreichten wir durch eine Bewerbung bei der Stiftung anstiftung, die mit Hilfe der ERTOMIS Stiftung uns den Kauf eines Werkstattanhängers ermöglichte. Aktuell wird der Anhänger mit den Vätern und Jugendlichen ausgebaut, um im Frühjahr für die nächsten Aktionen einsatzbereit zu sein.

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Abenteuergarten (seit 2006)

logo_abenteuergarten.pngDer „Abenteuergarten“ ist ein städtischer Naturerfahrungs- und Bewegungsraum. Unser Angebot zielt darauf ab, Kindern ab fünf Jahren Gelegenheit zu spielerischem Erleben von Natur und herausfordernden Bewegungsangeboten in ihrem alltäglichen Wohnumfeld zu bieten. Speziell Elemente aus der Erlebnis- und Abenteuerpädagogik, der Umweltpädagogik, Bauprojekten und geschlechtsspezifischen Angeboten (Mädchengarten, Jungengarten) kommen im Rahmen der vielfältigen Angebote zum tragen. Zu den aktuellen Projekten auf der Fläche des Abenteuergarten zählen die Nutzung eines neu gebauten Backhauses für Familien und der Ausbau eines Bauwagens durch die Kinder.

Kinder und Jugendliche erleben ihr Wohnumfeld als einen naturräumlichen Erlebnis- und Erfahrungsraum im Rahmen von Abenteuer und Gemeinschaft. Das Projekt öffnet und erweitert den Sozialraum für die Belange der Kinder und Spielflächen im Stadtteil werden nach ihren Phantasien aufgebaut. Langfristiges Ziel ist es vor allem die Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil und dass sie Verantwortung für ihn tragen. Hauptzielgruppe sind die Kinder des Stadtwalds zwischen 6-14 Jahren.

Der Abenteuergarten kann von den Kindern ganzjährig kostenfrei genutzt und gestaltet werden. Ein pädagogisch betreutes Angebot findet jeden Dienstag und Donnerstag (nicht in den Schulferien) von 14.30 bis 17.00 Uhr statt.

Die Fläche kann  selbstverständlich auch von anderen Gruppen genutzt werden. Eine Abenteuermaterial-Ausleihe kann nach Absprache und Einführung ebenfalls erfolgen.

Unter www.abenteuergarten-marburg.de gibt es die neuesten Infos, Bilder und Geschichten zu unserer Arbeit.

Kontakt: Elena Presenza

01.01.70

Fußstapfen (seit 2006)

Ein präventives Modellprojekt für junge Mütter und ihre Kinder unter drei Jahren.

Das Projekt „Fußstapfen“ lehnt sich an die Forderungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Deutschen Kinderschutzbundes an, in dem sie aufrufen, nachhaltig wirkende Präventionsprogramme, niedrigschwellige Hilfen und eine bessere Vernetzung aller beteiligten Akteure zur Vermeidung von Kindesmisshandlungen zu entwickeln .
Mit dem Projekt „Fußstapfen“ möchte die Gemeinweseninitiative IKJG in Marburg ein Modellprojekt durchführen, dass die geforderten präventiven Maßnahmen gegen Gewalt und Vernachlässigung zur Grundlage hat. Wir lehnen uns dabei insbesondere an die Forderungen:

  1. den direkten und unkomplizierten Zugang von Hebammen zu Müttern zu nutzen, insbesondere die Qualifikation von Familienhebammen, die geschult werden um Familien in belasteten sozialen Situationen zu unterstützen,
  2. niedrigschwellige Familienbildungsmaßnahmen anzubieten, 
  3. den Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren zu initiieren,
  4. zuverlässig wirkenden Netzwerke von Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe aufzubauen,
  5. Finanzierung präventiver Angebote sicherstellen
  6. und das Recht von Kindern auf Gesundheit wahrzunehmen.

Die Erreichbarkeit von Familien mit Kindern unter 3 Jahren in sozial instabilen Verhältnissen ist sehr schwierig. Wir sehen in der institutionellen Vernetzung von Gemeinwesenarbeit, Familienförderung und Kinderbetreuung eine Chance diesen Zugang zu verbessern. Daneben bietet die Einbindung einer Familienhebamme, die im Stadtteil schon bekannt ist und damit einen direkten Zugang zu den Müttern hat, eine vertrauensvolle Mittlerposition zwischen Ärzten, Gesundheitssystem und Einrichtungen der Jugendhilfe. Ziel ist nicht nur die Erziehungskompetenz des Einzelnen und damit eine unmittelbare Verbesserung der Lebenslage benachteiligter Kinder zu initiieren sondern auch Impulse für ein nachhaltig präventiv wirkendes Angebot für benachteiligte Familien und  damit eine Verbesserung der Angebotsstruktur in Marburg anzustoßen.


 

01.01.70

MOST - Die Brücke (2003-2009)

most_bruecke.JPGDas Projekt hat zum Ziel in dem Zeitraum von 2006-2009 neue Strukturen und Brücken zu bauen zwischen den BewohnerInnen Ockershausens und dem Stadtwald, den zugewanderten Menschen und den Institutionen, Vereinen und Schulen. Unsere Inhalte konzentrieren sich dabei auf Angebot aus dem traditionellen und modernen Handwerk, Kunst und Kulturangeboten im weitesten Sinne, insbesondere an den mitgebrachten Ressourcen der zugewanderten Familien.

Bislang haben wir folgende Initiativen nachhaltig realisieren können:

  • Ein mobiler Werkstattanhänger  bietet monatlich Bauprojekte an in verschiedenen Gebieten des Stadtteils.
  • Eine kleine Kellerwerkstatt ermöglicht Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen Werkangebote im kleinen Rahmen durchzuführen oder Werkzeug auszuleihen.
  • Mountainbikeelemente und Mountainbikes ermöglichen einen Mountainbikeparcour aufzubauen.
  • Wöchentlich findet ein Kreativtreff in der IKJG und im TSV Ockershausen statt. Daraus entstand die Initiative eines jährlich stattfindenden Handwerksmarkt in Ockershausen. 
  • Jährlich findet jeweils eine Städtetour unter dem Thema Handwerk statt, sowie eine Familienfreizeit zum Kennenlernen neu zugewanderter Familien.
  • Die Interkulturellen Gärten wurden durch eine internationale Streuobstwiese erweitert mit 13 verschiedenen Obstsorten. Dazu passend haben sich 13 Patenfamilien gefunden, die gepflanzt haben und sich in Obstbaumschnitt und Pflege der Bäume unterrichten ließen.
  • Im Stadtteil wurden in Zusammenarbeit mit den Heimat- und Geschichtsverein, den Künstlern im Netzwerk, den naturräumlich arbeitenden Akteuren Ockershausens und dem Arbeitskreis Stadtwald, Projekte durchgeführt und geplant, die die Gestaltung der Wegeverbindungen zwischen Stadtwald und Ockershausen zum Ziel haben. So entstanden ein Kirsch- und Apfellehrpfad, ein Geschichtslehrpfad und Hausgemälde, die auch das Thema des internationalen Jakobsweges und der „Wanderschaft“ aufgreifen.

Aktuell ist für die weitere stadträumliche Verbindung der Arbeitskreis Stadtwald, Verantwortliche und Interessierte aus Ockershausen mit der Künstlervereinigung Marburg in Kontakt, um einen nächsten Wegeabschnitt zu gestalten.

01.01.70

Integration-Vernetzung- Ausbildung und Nachbarschaft: IVANa

Das Projekt „IVANa“ möchte auf verschiedenen Ebenen die Integration von Aussiedler- und MigrantInnen fördern.

In Bezug auf den Stadtteil sollen Projekte wie der „Interkulturelle Garten“ oder die interkulturellen Feste zu den Jahreszeiten (Jolkafest, Internationaler Frauentag, Muttertag, internationaler Kindertag, Sommerabschlussfest...) die nachbarschaftlichen Kontakte fördern, den Stadtteil um kulturelle Angebote bereichern und eine Stadtteilidentität wachsen lassen.

Zur Integration in das Arbeitsleben werden im Rahmen der Frauen- und Erwachsenenarbeit sowie der Jugendarbeit z.B. Computerangebote, Bewerbungs- und Kommunikationstraining oder Englischkurse nach Bedarf angeboten. Daneben werden Exkursionen zu Betrieben und Informationsveranstaltungen zu Beschäftigungsgesellschaften z.B. durchgeführt.

Um das ehrenamtliche Engagment zu stärken sollen vermehrt MigrantInnen und AussiedlerInnen im Stadtteil mit ihren Ressourcen bekannt werden. Um dieses zu unterstützen versuchen wir sie für unsere Stadtteilarbeit zu gewinnen und an unseren Arbeitsgruppen und am Arbeitskreis Stadtwald teilhaben zu lassen.  Hier werden Kontakte zu privaten, gewerblichen und gemeinnützigen Institutionen geknüpft. Dabei möchten wir das Selbstvertrauen der ZuwandererInnen stärken, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen und versuchen dabei Sprachbarrieren zu überwinden.

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01.01.70

Qualifizierung für Mütter und Töchter: Das Projekt TANDEM (2002)

Das Projekt „Tandem“ soll Frauen und Mädchen ermutigen individuelle Lösungen für ihren beruflichen Lebensweg zu finden, neue Berufsfelder kennen zu lernen und sich ihrer eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst zu werden. Sie sollen berufliche Schlüsselqualifikationen erwerben (Lernen am Computer, Internetrecherche) und erhalten die Möglichkeit sich durch Rhetorik, Bewerbungstraining und Stil-Typberatung auf  Bewerbungsgespräche vorzubereiten.

Das Projekt wird gefördert aus den Mitteln „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“, die Förderungsdauer beträgt ein Jahr, die zur Verfügung stehende Summe beläuft sich auf 10.000 €.

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